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Wochenrückblick

Marktentwicklung im Rückblick

Woche vom 10.06.2024 - 16.06.2024

Weizen: USDA kürzt Prognose für Russland

Die Weizen-Futures an der Euronext schlossen am Freitag schwächer und beendeten damit 12 der 14 vergangenen Handelstage mit roten Vorzeichen. Der Frontmonat September gab 1,75 EUR auf ein neues Ein-Monats-Tief von 236,75 EUR/t ab, was den Wochenverlust auf 7 EUR (2,9%) ausweitete. An der CBoT verlor der Juli-Future 7,25 ct auf 612,75 ct/bu (210 EUR/t), was in der Wochenbilanz ein Minus von 14,75 ct (2,4%) einbrachte. Sorgen um die Russische Ernte hatten die Weizenkurse am Dienstag steigen lassen. Danach stand wieder die globale Nachfragesituation im Mittelpunkt des Interesses. Der WASDE-Report vom Mittwochabend wurde insgesamt neutral aufgenommen. Die weltweiten Endbestende 2023/24 wurden überraschend stark um knapp 2 Mio t angehoben. Dies führte dazu, dass sich die Kürzung der globalen Ernteprognose für 2024/25 weniger stark auf die Endbestände im kommenden Jahr auswirkt. Im Jahresvergleich sinken sie dennoch um gut 7 Mio t auf 252,3 Mio t, während Analysten ein Abschmelzen auf 251,2 Mio t erwartet hatten. Das USDA kürzte die Ernteprognose für Russland um 5 Mio t auf 83 Mio t, was noch immer über den Schätzungen russischer Analysten von rund 80 Mio t liegt. Die Zahlen für die EU lesen sich im WSDE-Report insgesamt eher bullisch. Bei der neuen Ernte wurde gegenüber dem Mai eine Kürzung um 1,5 Mio t auf 130,5 Mio t vorgenommen. Allerdings soll auch der Verbrauch in der Fütterung um 2 Mio t auf 44,5 Mio t sinken, da teurer Weizen durch billigere Getreidearten ersetzt werden kann. Bei den Exporten für die kommenden Saison profitiert die EU vom Produktionsausfall in Russland. Die Prognose wird um 1 Mio t auf 35 Mio t angehoben. Die Endbestände 2024/25 in der EU werden nun auf 11,44 Mio t geschätzt, das sind 3 Mio t weniger als im Mai und knapp 4 Mio t weniger als im Jahresvergleich.

Ölsaaten: Knappes Angebot stützt Rapsmarkt

Die Rapskurse an der Euronext gaben am Freitag leicht nach, beendeten die Woche aber mit einem kleinen Plus. Der August-Future verlor vor dem Wochenende 0,25 EUR auf 468 EUR/t. In der Wochenbilanz blieb dennoch ein Gewinn von 3 EUR (0,6%). An der CBoT gaben Sojabohnen nach den Zuwächsen vom Donnerstag wieder nach. Die Juli-Bohne verlor 9,79 ct auf 1.179,75 ct/bu (405 EUR/t), was in der Wochenbilanz ein kleines Plus von 0,5 ct bedeutete. Europäischer Raps wird von den schlechteren Ernteaussichten in der EU und Großbritannien gestützt. Der Handelsverband Coceral senkte seine Prognose für die Rapsernte in der EU und den Vereinigten Königreich gegenüber der März-Schätzung um 800.000t auf 19,4 Mio t. Das sind 2 Mio t weniger als im vergangenen Jahr. Die Ertragsverluste müssen durch größere Importmengen ausgeglichen werden, wobei sich Einfuhren durch den schwächeren Euro verteuern. Der WASDE-Report wurde von den Händlern leicht bärisch aufgenommen. Das USDA hob seine Prognose für die US-Endbestände an Sojabohnen für die neue Ernte 2024/25 auf um 10 Mio bu auf 455 Mio bu an. Die Prognose für die brasilianische Sojabohnenernte 2023/24 wurde um 1 Mio t auf 153 Mio t gesenkt. In Argentinien erwartet das USDA unverändert eine Produktion von 50 Mio t.

Mais: Gewinne schmelzen dahin

Die Mais-Futures schlossen am Freitag an der CBoT schwächer und gaben einen großen Teil der an den Vortagen erzielten Gewinne wieder ab. Der Frontmonat Juli verlor 8,5 ct auf 450 ct/bu (165 EUR/t). In der Wochenbilanz blieb so nur noch ein kleines Plus von 1,25 ct (0,3%). An der Euronext gab Mais am Freitag um 1,75 EUR auf 211,50 EUR/t nach, was den Wochenverlust auf 8,50 EUR/t erhöhte. Am Mittwoch und Donnerstag waren die Maiskurse in Chicago gestiegen, weil im Mittleren Westen der USA bis Ende Juli hohe Temperaturen erwartet werden. Am Freitag beendeten Gewinnmitnahmen die kleine Wetterrally. Auch der festere US-Dollar trug zu den Verlusten bei. Der europäische Maismarkt wurde durch eine neue Ernteprognose aus der Ukraine belastet. Das Landwirtschaftsministerium hat seine Schätzung für die gesamte Getreideernte im Jahr 2024 um 3,6 Mio t auf 56 Mio t erhöht, darunter 28,5 Mio t Mais. Die Regierung ist damit deutlich optimistischer als private Analysten. Das Beratungsunternehmen APK-Inform schätzte die Ernte auf 52,8 Mio t. Der ukrainische Getreidehändlerverband UGA erwartet eine kombinierte Ernte der drei wichtigsten Getreidearten - Weizen, Mais und Gerste - von 49,2 Mio t. Die Prognose für die weltweiten Maisendbestände 2024/25 wurde vom USDA im WASDE-Report von 312,27 Mio t im Mai auf 310,77 Mio t gesenkt, was sich weitgehend mit den Markterwartungen deckte. Im Jahresvergleich schmelzen die Endbestände damit leicht ab.

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